Klecksi das Farbmonster

Farbenfrohe Ostern!

Hallo ihr Lieben!

Ich hoffe, Ihr habt schon alle fleißig Ostereier gefärbt?!

Ostern ist nach Karneval das schönste Fest für so ein kleines Farbmonster wie mich!

Da kann ich nach Herzenslust mit Farbe alles bunt machen (nicht nur die Ostereier, hihi!) Die Kollegen wundern sich schon seit einiger Zeit, warum überall auf ihrer Arbeitskleidung bunte Punkte sind. Aber auf den weißen Hosen und Jacken sieht das nun mal genauso schön aus, wie auf den weißen Hühnereiern!

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Färben! Und denkt daran:

Alles ist gut - so lange es bunt ist!!!!

 

KLECKSI wünscht Euch allen: „Frohe Ostern und viel Spaß beim Eier suchen!“

Datum: 01.04.2015 10:45

Alaaf – Helau! KLECKSI feiert Karneval!

Alaaf – Helau!

 

Ich bin´s: Euer KLECKSI! (Tätä – Tätä – Tätä!)

 

Wisst ihr eigentlich, welche meine Lieblingsjahreszeit ist? Richtig! Die 5.! ;-)

Im Karneval (oder auch Fasching) ist alles sooo schön bunt! Sogar die Menschen malen sich bunt an. Ist das zu fassen?!

Einmal war ich mit meinen Kollegen unterwegs bei einer Familie mit 2 Kindern (Ich habe natürlich wieder jede Menge Unfug gemacht, während die armen versucht haben zu arbeiten! Hi, hi!). Aber ich wusste gar nicht was los war, weil die Kinder den ganzen Tag bunt geschminkt rumliefen und die Eltern überhaupt nicht geschimpft haben. Im Gegenteil! An einem Tag haben sie sich sogar auch angemalt und lustig, bunte Sachen angezogen. So ist die ganze Familie dann raus an die Straße gegangen und stellt euch vor, es kamen ganz viele bunt bemalte LKWs und Traktoren mit Anhängern vorbei! So was hatte ich wirklich noch nie gesehen! Und dann schmissen die Menschen auf den Wagen mit Süßigkeiten und bunten Papierschnipseln nach der Familie! Sehr seltsam das alles!

Auf jeden Fall habe ich das meinem besten Kumpel, dem CAPAROL-Elefanten, erzählt. Der meinte, man würde das bunte Papier Konfetti nennen. Und wir könnten doch unsere eigene Karnevalsparty feiern.

Weil aber das Büro abgeschlossen war, konnten wir kein Papier für das Konfetti finden. Also haben wir einfach mit seiner Rüsselspitze viele bunte Farbpunkte im Besprechungsraum verteilt. Hui! War das schön bunt! Und mein Kumpel wusste auch ein wirklich tolles Karnevals-Lied: Ett Leckerche - Zick Datte Mich Bütz

 Wir hatten wirklich ein tolle Karnevalsparty!

Nur unser Chef fand das am nächsten Tag gar nicht witzig! Der hat vielleicht geschimpft:

 „Wer macht hier so ne Sauerei?

Mit Abtönfarbe! Wat ne Ferkelei!

Überall Konfetti-Tupfen!

Das ist ja zum aus der Hose hupfen!“ (Tätä!)

Leider hat er raus gefunden, dass wir es waren und wir mussten alles wieder sauber schrubben. Oh man!

Aber für den Spaß hatte es sich trotzdem gelohnt. Darum rufe ich aus:

 Maler Höhner – Alaaf!

KLECKSI – Helau!

CAPAROL-Elefant – Alaaf!

 

Bis bald! Euer KLECKSI!

Datum: 30.01.2015 18:00

Hallo, ich bin KLECKSI!

Eigentlich heiße ich ja Konrad-Leo-Emil-Cäsar-Klaus-Siegmund-Ignatius von Tupfenhausen. Aber DAS kann sich doch keiner merken! Deshalb nennt mich einfach KLECKSI!

 Wenn ich nicht gerade mit den Gesellen der Firma maler Höhner KG unterwegs bin (heimlich versteht sich!) wohne ich bei denen im Farblager. Hier gibt es so herrlich viele Farben! (Seufz!)

Einfach traumhaft für ein Farbmonster, wie mich! 

Manchmal ist es mir aber zu langweilig immer alleine hier zu sein und nur die Farben ein bisschen durcheinander zu bringen. Darum schleiche ich mich hin und wieder in einen der Handwerkskoffer der Gesellen oder Auszubildenden und fahre mit zu den Baustellen. Das ist toll und man kann viel erleben. Besonders viel Spaß macht es mir, die Gesellen mit plötzlich auftauchenden Farbklecksen zu ärgern!

Aber einmal bin ich fast nicht mit zurück in die Werkstatt gekommen. Und das war so:

Eines Tages holte einer der Gesellen jede Menge Tuben Abtönfarbe aus meinem Schlafregal, wovon ich natürlich wach wurde. Die Gesellen unterhielten sich über die neue Baustelle, auf der sie drei Kinderzimmer mit tollen bunten Wänden und Tapeten gestalten sollten. Das hörte sich gut an und ich hüpfte flugs in einen der Koffer und fuhr mit.

Die Familie, der das Haus gehörte, hatte drei Kinder: zwei Mädchen und einen Jungen. Ich war sehr gespannt auf diese kleinen Menschen, da ich bisher fast nur mit großen, erwachsenen Menschen zu tun hatte. Die passen nicht so gut auf so kleine Monster wie mich auf und ich kann jede Menge tolle Streiche machen. Wie toll musste es erst mit Kindern werden!

Nur leider war keines der Kinder zu Hause. So musste ich mich damit begnügen, ein paar Pinsel zu verstecken, oder heimlich im letzten Moment die Abtönfarbe auszutauschen, so dass der angemischte Farbton nicht stimmt! Hi, hi! Was für ein Spaß!

„Das kann doch wohl nicht wahr sein! Wer hat mir den die Farbe weggenommen. Ich hatte mir doch extra das Blau geholt! Jetzt ist die ganze Farbe rosa!“, schimpfte der eine Geselle. So vertrieb ich mir den Vormittag, bis die Kinder aus der Schule und dem Kindergarten nach Hause kamen.

Ich war ja schon sooo gespannt!

Aber die Kinder hatten gar keine Zeit. Niemand beachtete mich, obwohl ich Farben um schubste, Pinsel warf und vieles mehr. Die großen Menschen schimpften ganz schrecklich mit den kleinen, weil sie dachten, die Kinder hätten den Schabernack gemacht. Oh je! Da hatte ich ja einen schönen Schlamassel angerichtet. Ich war so traurig, dass ich mich erst mal mit etwas Wandfarbe stärken musste und mich dann zum Schlafen in eine Rolle Abdeckfolie einrollte.

Als ich wieder wach wurde, war es schon dunkel und keiner „meiner“ Gesellen war mehr da! Oh nein! Ich befreite mich aus meiner Rolle Abdeckfolie und wollte nachsehen, ob die Gesellen vielleicht noch da waren und das restliche Material ins Auto räumten. Aber anscheinend hatte ich dabei so viel Lärm gemacht, dass mich der kleine Junge der Familie entdeckte. Er schnappte sich mich und betrachtet mich von allen Seiten und schüttelte mich so dass mir ein: „He, lass das gefälligst!“ raus rutschte. Vor Schreck lies mich der Junge fallen und versteckte sich hinter einem Stuhl.

Ich war starr vor Schreck und bleib einfach liegen, wo er mich hatte fallen lassen. Langsam kam der Junge hervor und tippte mich vorsichtig kann. Genau an der Stelle, an der ich so furchtbar kitzlig bin! Ich musste laut loslachen und konnte gar nicht mehr aufhören, weil er mich immer weiter kitzelte. Solange bis wir beide vor Lachen nach Luft schnappten.

Dann sagte er „Hallo! Ich bin Thomas! Und wer bist Du?“. Ich stellte mich mit meinem vollen Namen (na, weißt Du ihn noch?) vor und sagte, dass er mich aber ruhig KLECKSI nennen könnte.

Thomas wollte alles ganz genau, wissen: wo ich herkam, wie ich zu ihm gekommen war, und warum ich so viele Streiche gespielt hätte? Ich sagte ihm, dass es mir furchtbar Leid täte, dass er und seine Geschwister so einen Ärger bekommen hatten. „Ach, halb so wild!“, sagt der Kleine. „Wir machen oft so einen Mist! Meine Eltern sind das schon gewohnt! Der Ärger ist morgen wieder verraucht!“ Da viel mir doch glatt ein ganzer 12,5 l Eimer vom Herzen!

Wir spielten noch den ganzen Abend zusammen und ich erzählte Thomas von meinen Abenteuern und Späßen auf den Baustellen. Irgendwann schliefen wir erschöpft ein.

Ich muss schon sagen, das war schon toll, aber ich sehnte mich doch nach meinem Schlafplatz, ganz hinten im Farbregal und nach dem Duft des Farblagers.

Am nächsten Tag kam Gott sei Dank ein Mitarbeiter der Firma Höhner und holte die restlichen Materialien ab. Ich winkte Thomas zum Abschied und versteckte mich schnell wieder in der Rolle Abdeckfolie. Schon am Mittag war ich wieder in meinem Farblager und kuschelte mich ganz tief hinter die Abtönfarben.

Das war ein wirklich aufregender Ausflug! Aber wenn ich mal wieder Langweile habe, komme ich vielleicht mit der Firma maler Höhner KG mal bei Dir vorbei! 

Bis dann,
dein KLECKSI

Datum: 12.11.2014 16:15